Jan Tapper

Systemischer Supervisor

© Selina Pfrüner


Meine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Sozialwissenschaft und Organisationsreflexion. Mich interessiert, wie Zusammenarbeit in Organisationen entsteht, wie Verantwortung verteilt wird und welche Dynamiken Entscheidungen und Kommunikation prägen.


Viele der Organisationen, mit denen ich arbeite, bewegen sich in anspruchsvollen Arbeitsfeldern. Fachkräfte und Leitungspersonen tragen dort große Verantwortung, häufig unter Zeitdruck und widersprüchlichen Erwartungen. Ein Teil meiner Arbeit besteht darin, solche Situationen gemeinsam genauer zu betrachten und soziale Dynamiken verständlich zu machen.

Neben analytischer Klarheit gehört dazu auch ein genaues Wahrnehmen von Gruppenprozessen und organisationalen Dynamiken.

HINTERGRUND

Diplom Sozialwissenschaftler
 (Politikwissenschaft, Psychologie und Soziologie)
 Universität Duisburg-Essen

Systemischer Supervisor
 INeKO Institut an der Universität zu Köln


Theoretische Perspektiven

Sozialpsychologie
Systemtheorie
Demokratietheorie

Publikation

Tapper, J. (2016):  Endogene und exogene Folgen politischer Entscheidungen.
 In K.-R. Korte (Hrsg.), Politik in unsicheren Zeiten – Kriege, Krisen und neue Antagonismen.

BERUFLICHER WEG

Meine berufliche Entwicklung begann in der Sozialwissenschaft. 

Über mehrere Jahre arbeitete ich selbstständig in der Begleitung von Studierenden bei wissenschaftlichen Abschlussarbeiten. Dabei ging es nicht nur um inhaltliche und methodische Fragen, sondern auch um typische Dynamiken längerer Arbeitsprozesse: Unsicherheit, hohe Ansprüche, festgefahrene Arbeitsphasen oder Entscheidungsdruck.

Heute richtet sich mein Blick auf Organisationen und Teams. Die Erfahrung, komplexe Arbeitsprozesse zu strukturieren und soziale Dynamiken sichtbar zu machen, prägt meine Arbeit jedoch weiterhin.