Systemische Supervision
Systemische Supervision für Teams und Personen in Verantwortung im sozialen und öffentlichen Sektor.
Systemische Supervision bietet einen strukturierten Rahmen, um berufliche Situationen gemeinsam zu reflektieren.
Teams und Personen in Verantwortung bringen Fragen aus ihrem Arbeitsalltag ein und betrachten sie aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei geht es sowohl um konkrete Situationen aus der Praxis als auch um Fragen der Zusammenarbeit, der Rollenverteilung und der organisatorischen Rahmenbedingungen.
Ziel ist es, Zusammenhänge besser zu verstehen und Handlungsmöglichkeiten im Arbeitsalltag zu erweitern.
TYPISCHE SITUATIONEN
Supervision wird häufig genutzt, wenn Situationen entstehen, die sich im Arbeitsalltag nicht leicht klären lassen.
Dazu gehören zum Beispiel:
Unklare Entscheidungswege
Wer entscheidet in einer Situation tatsächlich?
Welche Erwartungen, Zuständigkeiten oder informellen Regeln wirken im Hintergrund?
Spannungen zwischen Hierarchie und Selbstorganisation
Welche Entscheidungen kann ein Team selbst treffen, und wo liegt die Verantwortung der Leitung?
Rollenkonflikte in professionellen Rollen
Welche Erwartungen entstehen zwischen fachlicher Verantwortung, organisationaler Rolle und kollegialer Zusammenarbeit?
Schwierige Teamdynamiken
Wie können unterschiedliche Perspektiven im Team ausgesprochen werden; unter welchen Bedingungen entsteht psychologische Sicherheit?
Belastende Arbeitssituationen
Reflexion herausfordernder Klientenkontakte, konflikthafter Situationen oder schwieriger Fallentscheidungen.
Führungsverantwortung
Wie lassen sich Verantwortung, Beziehung zum Team und eigene Führungsentscheidungen gemeinsam reflektieren?
ZWEI PERSPEKTIVEN DER REFLEXION
Supervision verbindet zwei Perspektiven der Reflexion.
Zum einen geht es um die Zusammenarbeit im Team und die organisationalen Rahmenbedingungen der Arbeit. Dabei werden etwa Entscheidungswege, Rollenverteilungen, Selbstorganisation oder die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Stellen reflektiert.
Zum anderen werden konkrete Situationen aus der Praxis betrachtet. Teams und Fachkräfte bringen Fälle aus ihrem Arbeitsalltag ein, etwa schwierige Klientenkontakte, Konflikte, Unsicherheiten im professionellen Handeln oder Fragen der professionellen Nähe und Distanz.
Beide Perspektiven greifen in der Praxis häufig ineinander.
ARBEITSWEISE
Die erste Sitzung dient meist dazu, die aktuelle Situation des Teams oder der Organisation gemeinsam zu klären und ein Arbeitsbündnis zu entwickeln.
Auf dieser Grundlage wird entschieden, welche Themen im Mittelpunkt der Supervision stehen und wie daran gearbeitet wird.
Teamsupervision
Teamsupervision bietet einen strukturierten Rahmen, um Zusammenarbeit und professionelle Praxis gemeinsam zu reflektieren.
Teams bringen Situationen aus ihrem Arbeitsalltag ein und betrachten sie aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei können sowohl konkrete Fälle als auch Fragen der Zusammenarbeit, der Rollenverteilung oder der Entscheidungsstruktur thematisiert werden.
Ziel ist es, die eigene Praxis besser zu verstehen und Handlungsmöglichkeiten im Arbeitsalltag zu erweitern.
Einzelsupervision
FÜR PERSONEN IN VERANTWORTUNG
Neben Teamsupervision biete ich auch Einzelsupervision an.
Sie richtet sich an Personen in Verantwortung sowie an Fachkräfte, die ihre professionelle Rolle, Führungsfragen oder konkrete Arbeitssituationen reflektieren möchten.
Typische Themen sind etwa Führung in komplexen Organisationsstrukturen, konflikthafte Zusammenarbeit im Team, schwierige Gesprächssituationen oder professionelles Handeln unter organisationalem Druck.
TYPISCHE ARBEITSFELDER
Meine Supervision findet vor allem in Organisationen des sozialen und öffentlichen Sektors statt.
Dazu gehören unter anderem:
Jugendhilfe
Intensivpädagogik
Kindertagesstätten
Schulen
öffentliche Verwaltung
Soziale Arbeit